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Zweiter Matchball für Aachen

Vorbericht | Veröffentlicht von Alemannia am 26. Feb 2010 Email an einen Freund Diesen Beitrag weiterempfehlen
Vorbericht
Bina Rollersbroich - Nachdem der Tabellenzweite Leverkusen (26:6 Punkte) am vergangenen Samstag völlig überraschend 0:3 gegen den Tabellenvorletzten verloren hat, kann die 3. Damenmannschaft von Alemannia Aachen (28:4 Punkte) am Samstag beim bereits als Absteiger feststehenden Tabellenletzten Mönchengladbach (4:28 Punkte) die Meisterschaft in der Verbandsliga vorzeitig perfekt machen. Diese vorletzte Partie ist zugleich das letzte Auswärtsspiel der Saison für die Aachenerinnen und wird um 19 Uhr in der Turnhalle Gymnasium Am Geroweiher (Balderichstr. 8, 41061 Mönchengladbach) angepfiffen.

Bereits in der letzten Saison aus der Oberliga abgestiegen, steigen die Mönchengladbacherinnen nun erneut ab, diesmal in die Landesliga. Die Mannschaft von Trainer Thomas Palaszewski hat in dieser Saison erst zwei Heimspiele gewonnen: am 2. Spieltag 3:1 gegen den Tabellenachten MTV Köln (10:22 Punkte) und am 6. Spieltag 3:1 gegen den Tabellensiebten TuRa Monschau (10:22 Punkte). Sie sind also seit dem 7. November 2009 sieglos. Dies soll auch – geht es nach den Aachenerinnen – am Samstag so bleiben.

Allerdings können die Gladbacherinnen unbeschwert aufspielen, haben sie doch nichts mehr zu verlieren. Und außerdem wollen sie sich in ihrem letzten Heimspiel anständig aus der Verbandsliga verabschieden. Schon beim 3:0-Hinspielsieg (25:21, 25:18, 25:23) der Alemanninnen am 21. November gelangen den Mönchengladbacherinnen vor allem über außen viele direkte Punkte.

Am Sonntag müssen die Aachenerinnen dann im Halbfinale des Bezirkspokals ans Netz. Ausrichter ist Landesliga-Spitzenreiter TV Hangelar (Sporthalle Schulzentrum Menden (Siegstr. 119, 53757 St. Augustin-Menden, Halle 3)). Das erste Spiel ab 12.30 Uhr bestreiten der Ausrichter und Regionalligist FCJ Köln. In der anschließenden Begegnung treffen dann die Aachenerinnen auf Oberligist SG Marmagen-Nettersheim mit Spielertrainerin Judith Flemig und ihrer jüngeren Schwester Ruth – beide keine Unbekannten in Aachen. Marmagen ist letztes Jahr aus der Verbandsliga aufgestiegen und belegt zwei Spieltage vor Saisonende einen hervorragenden dritten Platz (24:8 Punkte) in der Oberliga 1. Die Sieger der beiden Begegnungen ermitteln zum Schluss den Pokalfinalteilnehmer. Potenzieller Gegner dann könnte die Regionalliga-Mannschaft von Alemannia Aachen sein, die am Sonntag ebenfalls ihre Halbfinalbegegnungen austrägt.

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