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Berlin ist eine Reise wert

Spielbericht | Veröffentlicht von Luxusschnapper am 24. Mai 2010 Email an einen Freund Diesen Beitrag weiterempfehlen
Spielbericht
Die Seniorinnen Ü 37 von Alemannia Aachen sind Deutscher Meister –

Riesenjubel und Freudentränen gab es am Sonntag nach Abpfiff des Endspiels in Berlin. In einem bis zum Ende hochspannenden Finale siegten die Volleyballerinnen von Alemannia Aachen bei den Deutschen Meisterschaften der Seniorinnen (Ü37) gegen den TV Fischbeck im Tiebreak mit 2:1.

Alemannia Aachen Deutsche Meister 2010 Ü37
Für die Alemannia spielten von links nach rechts: Ute Frantzen, Bina Rollersbroich, Trainer Lutz Fettweis, Steffi Haake, Martina Schudoma, Gabi Staerk, Christiane Hinske, Monika Koch, Andrea Fieger, Birgit van den Berghen
Ohne Schnörkel marschierten die Alemanninnen diesmal durch das Turnier: Mit zwei deutlichen Siegen gegen den BLV Bautzen und den TSV Schmiden zogen sie ohne Satzverlust ins Viertelfinale ein. Dort zeigte sich, dass die Seniorinnen ein Ziel fest vor Augen hatten. In einem starken Spiel wurde der VG Ilsede 2:0 geschlagen. Am Sonntagmorgen ging es dann im Halbfinale gegen die großgewachsenen Spielerinnen vom Berlin-Brandenburger SC. Mit großem Kampfgeist konnten sich die Alemanninnen auch in diesem Spiel behaupten und so gab es im Finale eine Neuauflage des Vorjahresendspiels gegen den TV Fischbeck. Damals hatte man sich knapp 1:2 geschlagen geben müssen. Im ersten Satz agierten die Aachenerinnen noch sehr nervös, verschlugen viele Aufschläge und ließen sich besonders durch die starken Angriffe von Simone Kollmann, die noch in der letzten Saison für NA Hamburg in der Bundesliga agierte, beeindrucken. So ging der der erste Satz 20:25 verloren. Im zweiten Satz schafften es die Aachenerinnen dann, den Respekt abzulegen und ihr eigenes Spiel aufzuziehen. Lange Ballwechsel mit spektakulären Abwehraktionen auf beiden Seiten sorgten für permanente Hochspannung und nur knapp konnten sich die Alemanninnen den Satz mit 25:23 sichern. Im dritten Satz ging es genauso spannend weiter, so dass beim Spielstand von 8:5 die Seiten gewechselt wurden. Dann endlich fand man das Aachener Erfolgsrezept: Mit einer sensationellen Blockarbeit wurden die Angreiferinnen des TV Fischbeck in ihre Schranken gewiesen und mit 15:12 der Deutsche Meistertitel eingeholt.

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